Brötchen aus meiner Kindheit

In meiner Kindheit gab es Brötchen, die entgegen der heute allgegenwärtigen „Luftnummern“ noch Substanz und Geschmack hatten. Klar, man hat oftmals eine sehr verklärte Sicht auf die eigene Kindheit aber ich erinnere mich noch gerne daran, wie wir als Kinder die Brötchen ausgehöhlt und den weichen Teigkern, als Kugeln geformt, gegessen haben und erst danach die knusprige Hülle. Ich versuche mir vorzustellen wie das bei den heutigen Brötchen aussehen würde. Von einem nennenswerten Teigkern könnte man zumindest nicht mehr sprechen.

Ich habe lange nach einem Rezept gesucht was mir die Brötchen aus meinen Erinnerungen zurückbringt und ich habe es gefunden. Ob es genau die Brötchen von damals sind, wird sich wohl nicht mehr eindeutig feststellen lassen aber sie kommen doch sehr nahe dran. Es ist jedesmal wie eine Reise in die Vergangenheit wenn ich das Rezept backe.

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Der Circle (Roman)

Ich bin gerade mit einem neuen Buch, „Der Circle“ von Dave Eggers, durch. Ich hatte eine gewisse Erwartungshaltung, da das Thema meines Erachtens aktuell und durchaus relevant ist, wurde aber leider enttäuscht. Die Geschichte plätschert ohne erkennbaren Spannungsbogen vor sich hin und die Hauptfigur überzeugt, wenn überhaupt, nur durch Ihre grenzenlose Naivität. Der Autor schafft es leider nicht die Geschichte interessant und spannend zu erzählen. Eine vertane Chance und das obwohl das Buch durchaus gute Ansätze hat, die leider nicht genutzt werden.

Es gibt in der Fernsehserie „Black Mirror“ eine Folge (S3E1 – „Abgestürzt“) die zumindest in Teilen eine ähnliche Dystopie zeichnet, inkl. naiver Hauptfigur. Dort wird das ganze in 45 Minuten abgefrühstückt und dabei wesentlich kurzweiliger und interessanter erzählt. Wer sich also 560 Seiten Langeweile sparen möchte, schaut sich lieber diese Folge an.

Bei „Black Mirror“ sind alle Folgen in sich abgeschlossene Geschichten, d.h. man kann sich S3E1 problemlos ohne die restlichen Episoden ansehen.

Link: Der Circle: Roman

Auslöschung: Buch 1 der Southern Reach Triologie

Ich bin durch den Filmtrailer „Anihilation“ (2018) auf die Geschichte der Southern Reach Triologie aufmerksam geworden und habe mir spontan die deutsche Fassung des Buchs von Jeff VanderMeer gekauft.

Für knapp 11 Euro (Kindle eBook) bekommt man eine gute und spannende aber auch leider viel zu kurze Geschichte geboten. Ich habe das Buch, trotz der etwas sperrigen Schreibweise aus der Ich-Perspektive der Hauptprotagonistin, an einem Wochenende durchgelesen. Nachdem man sich an den Stil gewöhnt hat, lassen einen die Mysterien rund um Area X, der Expedition und der „Biologin“ nicht mehr los und man muss unbedingt wissen wie es weitergeht.

Als ich die letzte Seite des Buches erreicht hatte, wollte ich sofort den nächsten Teil, für weitere 11 Euro(!), kaufen. Leider musste ich feststellen, dass der zweite Teil im gleichen Universum angesiedelt ist aber eine andere Geschichte erzählt. Kurzum, ich habe das zweite Buch der Serie erst einmal nicht gekauft, da einen Teil der Faszination im ersten Buch von der Hauptfigur ausgeht, die im zweiten Teil wohl keine wirkliche Rolle spielt. Eventuell werde ich das in den kommenden Wochen oder Monaten nachholen, bis dahin wende ich mich einer anderen Erzählung zu.

Link: Auslöschung: Buch 1 der Southern Reach Trilogie

Weißbrot

Was ist das perfekte Weißbrot? Letztlich muss sich diese Frage jeder selbst stellen. Ich habe meine Antwort darauf bereits gefunden. Das nachfolgende Rezept ergibt ein für mich perfektes Weißbrot. Goldbraune Kruste, weicher und feuchter Teig innen, große Poren. Ich schneide immer ganz dicke Scheiben, mindestens 15mm, ab und toaste diese leicht an. Ein Genuss! Viel Spaß beim nachbacken.

Hinweise

  • Arbeitszeit: ca. 20 Minuten
  • Backzeit: 40 – 50 Minuten
  • Gehzeit: 3 Stunden

Zutaten

  • 1 Würfel Hefe (42 g)
  • 850 g Mehl (Type 550)
  • 550 – 650 ml Wasser
  • 1 EL Salz (oder 1½ EL Meersalz)
  • 1 Prise Zucker
  • 5 EL Milch
  • Butter zum Einfetten der Kastenform

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